Geld verdienen mit WordPress wird als Suchanfrage häufig in die Suchmasken der Suchmaschinen, wie Google, eingegeben. Klingt nach einer simplen Sache und doch gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die Frage zu beantworten. Eigentlich müsste die Suchanfrage lauten:
Geld verdienen mit WordPress, durch WordPress und um WordPress herum.
Vor nicht allzu langer Zeit fand man in Foren und Frage-Anwort-Seiten den einfachen Tipp:„Such dir eine Nische, mach ein WordPress-Blog auf und schalte AdWords-Anzeigen.“ Nun, theoretisch kann man auch heute noch mit dieser Methode Geld verdienen. Allerdings ist AdWords für den Blogger nicht mehr ganz so attraktiv, wie in den Anfangstagen des Internet.
Aber, WordPress hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Es ist eine kleine Industrie und „Geld verdienen mit WordPress“ kann man aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Hier die 3 Bereiche, wie ich sie sehe mit Beispielen.
Geld verdienen mit WordPress als Vermarktungsplattform.
Der Klassiker ist der Nischenblog mit Adwords- und Affiliate-Anzeigen. Wer gerne schreibt, kann sich auf diese Weise in einer Nische als Experte resp. Autorität etablieren. Es dauert aber recht lang, bis sich ein solcher Blog etabliert hat und genug Traffic anzieht. Blogger können auch als Gastautoren auf anderen Blogs Geld verdienen. Ein eingefleischter Blogger ist ja im Grunde ein Journalist mit Expertenwissen. Das ist eine sehr wertvolle Spezies, bedenkt man, das heutzutage jeder Journalist glaubt, er müsse zu allem und jedem sein Bla-Bla beisteuern, egal ob er davon Ahnung hat oder nicht.
Die direktere Form ist die Sniper-Site . Hier werden nur wenige, manchmal nur ein einziges Produkt vermarktet. Solche Sniper-Sites sind kleine Hitech-Monster mit hochspezialisierten Plugins und deren Betreiber müssen steht’s auf der Höhe der Zeit sein, um auch langfristig entsprechend kaufaffinen Traffic zu generieren. Wer einen konventionellen Blog mit viel Content langfristig betreiben will, ist trotzdem gut beraten zunächst eine Sniper-Site zu bauen, da man sehr schnell sehen kann, ob man in einer lukrativen Nische unterwegs ist. Damit hier kein Missverständnis entsteht: Auch die Sniper-Site ist ein Blog und keine Sales-Page (Angebots-Seite) oder Bannerfarm. Wer langfristig Erfolg haben will, kommt um qualitativ hochwertige Inhalte/Informationen nicht herum.
Geld verdienen mit WordPress – Software.
Hier möchte man sagen „… durch WordPress“, indem man an der Software selbst antizipiert. WordPress ist eine Open-Source-Software, die jedem offen steht. Jeder, der programmieren kann, kann Teile von WordPress entwickeln oder auch für Kunden spezielle WordPress-Versionen erstellen. Web-Designer entwickeln gern WordPress-Themes. Diese regeln die grafische Ausstattung eines WordPress-Blogs. Programmierer konzentrieren sich eher auf Plugins. Diese steuern spezielle Funktionen bei. Auf diesem Blog teste und empfehle ich ggf. solche Plugins.
Solche Entwicklungen können äußerst lukrativ sein. Bestes Beispiel ist der SEOPressor von Daniel Tan. Ich denke, das Teil hat ihn mittlerweile zum Millionär gemacht. In diesem Bereich kann man aber auch häufig sehen, das eine gute Idee nicht zwangsläufig Erfolg hat. Meist sind es junge Burschen und Mädels, die hervorragend programmieren können, aber von Marketing keinen blassen Schimmer haben. Und so versauern manch gute Arbeiten, halbfertig und mit schlechter Grafik ausgestattet, auf irgendwelchen Unterseiten und werfen höchstens ab und zu ein paar Spenden via PayPal ab.
Bitte nicht falsch verstehen. Plugins kostenlos bei WordPress anzubieten und um Spenden zu bitten, hat absolut seine Existenzberechtigung. So kann man in das Metier hineinwachsen und auch, wie oben bei der Sniper-Site, den Markt erstmal testen, bevor man viel Arbeit investiert. Viele, wie der WordPress-Guru Joost de Valk bieten kostenlose Plugins an und machen so Werbung für ihre kostenpflichtigen Plugins.
Geld verdienen mit WordPress und um WordPress herum.
WordPress ist mittlerweile kein reines Blog-System mehr. Es gibt WordPress Themes, die es ermöglichen Squeeze-Pages, Sales-Pages, Mitglieder-Bereiche und sogar Strukturen zu etablieren, die an Soziale Netzwerke à la Facebook oder Pinterest erinnern. So lassen sich ganze Unternehmens-Lösungen komplett auf WordPress-Basis aufbauen.
Bis heute gibt es noch keine gut funktionierende Shop-Lösung für WordPress aber gerade hier ist eine sehr beliebte neue Anwendungsform entstanden: Der Firmen-Blog. Online-Shops und konventionelle Firmen-Websites sind oft sehr statisch und nicht sehr suchmaschinenfreundlich. Da macht es Sinn parallel einen WordPress-Blog als eine Art PR-Schnittstelle zu betreiben. So kann man Pressemeldungen schnell herausgeben, Produkte in die Suchmaschinen bringen und ggf. mit dem Online-Shop verlinken.
Die Headline oben „Geld verdienen mit WordPress und um WordPress herum“ kann man sprichwörtlich nehmen, denn WordPress lässt sich hervorragend mit Plattformen wie Facebook, Twitter und Co. vernetzen. Jeder Unternehmer kriegt ja zurzeit eingeredet, er müsse in den sozialen Netzwerken präsent sein. Bevor man sich in dieses Abenteuer stürzt, sollte man über einen Firmen-Blog als zentrale Schnittstele nachdenken.
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Hallo,
sehr interessantes Thema habe auch schon selber Erfahrung mit WordPress und auch Adsense gesammelt kann dieses nur empfehlen. Desweiteren ist der Artikel wirklich super geschrieben da dieser sich wirklich gut liest, immer weiter so.
Ein sehr gutes Thema was Sie hier aufgegriffen haben. Es ist sehr richtig das es nicht stimmt einfach mal ein CMS aufzusetzen und Geld damit zu verdienen. Funktionieren tut das schon, viele unterschätzen nur die Arbeit und den Fleiß den man reinstecken sollte. Ausdauer wäre auch ein wichtiger Aspekt.
Ein sehr guter Artikel mit ganz wichtigen Informationen. Dieses Thema wird für immer mehr Menschen interessant. Das wird sicherlich den ein oder aneren eine große Hilfe sein.